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Schnitzeljagd-Rätsel
Alle 186 Rätsel dieser Seite auf einen Blick – je Versteck eine Fassung für 3–6, für 7–9 und für ab 10 Jahren.
Tippe auf die farbigen Wörter, um deine Jagd einzustellen.
Eine Schnitzeljagd für , lang, .
Thema: . Für , der Schatz ist .
Wie die Stufen sich unterscheiden
Die erste Fassung benennt das Versteck fast direkt und ist zum Vorlesen gedacht. Die zweite beschreibt es über seine Funktion. Die dritte ersetzt die Beschreibung durch ein Bild – sie ist die einzige, bei der man kurz nachdenken muss.
- Kühlschrank
Hier ist es kalt, hier ist es weiß, hier wohnt die Milch und auch das Eis.
Ich bin ein Schrank, doch nicht aus Holz, auf meine Kälte bin ich stolz. In mir ist Winter, das ist klar – mach mich schnell auf, dann bist du da!
Ich brumme leise Tag und Nacht und hab die Butter mitgebracht. Wer mich zu lange offen lässt, der feiert bald ein Tauwetterfest!
- Sofa
Weich und breit, ein Kuschelort – heb mal ein Kissen hoch, es ist dort!
Hier sitzt man abends, schaut sich Filme an, hier kuschelt jeder, der nur kann. Oft fällt was zwischen meine Ritzen – heb mal mein Kissen, statt zu sitzen!
Ich fange Krümel, Münzen, Socken, und keiner kann mich je verlocken, sie wieder herzugeben – nein! Greif zwischen meine Polster rein.
- Bett
Hier träumst du jede Nacht ganz fein – schau schnell mal in dein Kissen rein!
Am Abend bin ich dein Zuhause, am Morgen machst du hier nur Pause. Ich bring dich fort ins Träumeland – schau unter mir, ganz nah der Wand!
Ein Drittel deines Lebens lang verbringst du hier, ganz ohne Zwang. Doch heute schläfst du nicht bei mir – heut liegt dein nächster Hinweis hier.
- Badewanne
Hier wird geplanscht, hier wird man nass, mit Schaum und Ente – so ein Spaß!
Ich bin ganz weiß und ziemlich tief, und wenn du badest, ist mir's lieb. Doch heute bin ich trocken, schau – dein Hinweis wartet, ganz genau!
Ich fülle mich mit warmer Flut, da schwimmen Enten richtig gut. Doch heute bin ich leer und kalt – steig trotzdem rein, dein Zettel wartet halt.
- Waschmaschine
Ich drehe mich und mache Krach, die Wäsche wird bei mir ganz flach.
Ich fresse Socken, das ist wahr, oft kommt nur eine wieder – sonderbar! Ich drehe, schleudere und summ – schau in mein rundes Fenster, komm!
Man füttert mich mit Pulver, Schaum, ich drehe Runden wie im Traum. Wer weiß, wo all die Socken sind? Schau in mein Fenster, liebes Kind!
- Schuhregal
Hier stehen Stiefel, Schuh an Schuh – schau mal hinein, dann weißt du's, du!
Bei mir riecht's manchmal ziemlich streng, und oft wird's abends ziemlich eng. Gummistiefel, Sandalen, Turnschuh – schau in den größten, dann bist du am Zug!
Ich trage, was dich täglich trägt, sobald du vor die Türe gehst. Ich stehe still, ich geh nicht mit – schau in den Schuh, dann hast du's, Schritt für Schritt.
- Bücherregal
Hier stehen Bücher, Reih an Reih – zieh eines raus, dann bist du frei!
Ich bin ein Regal, doch nicht für Schuh', bei mir gibt's Geschichten immerzu. Drachen, Piraten, Hexen, Feen – such zwischen den Seiten, dann wirst du sehen!
In mir stecken tausend Leben, von Abenteuern, Schuld und Streben. Doch heute suchst du keinen Satz – nur einen Zettel. Such den Platz!
- Spiegel
Wer davor steht, sieht sich ganz klar – schau hin, dann ist dein Hinweis da!
Ich zeige dir dein eigenes Gesicht, doch selber habe ich keins – nicht! Ich lüge nie, ich zeig dich echt. Schau hinter mich, dann liegst du recht.
Ich kehre alles seitenverkehrt, was sich vor mir zu zeigen begehrt. Links wird rechts und rechts wird links – schau hinter mich, dann findest du's flink.
- Mikrowelle
Ich mach das Essen schnell ganz heiß, und drehe mich im Kreis, ganz leis.
In einer Minute bin ich fertig, mein Teller dreht sich, das ist wichtig. Ich pieps, wenn ich am Ende bin – mach meine Türe auf, schau rein!
Ich koche nicht mit Feuer, Glut, und trotzdem wird dein Essen gut. Ich dreh mein Tellerchen im Kreis – schau in mein Inneres, du Weiser.
- Besteckschublade
Hier klappert Gabel, Löffel, Messer – zieh mich auf, du kennst mich besser!
Ich bin voll Silber, doch nicht reich, wir liegen hier zu dritt zugleich: Der eine sticht, der andre schneidet – zieh mich heraus, sei nicht bescheiden!
Drei Werkzeuge liegen hier bereit, sie helfen dir zur Essenszeit. Der eine spitz, der andre scharf – zieh mich heraus, wenn du das darfst.
- Mülleimer
Hier kommt hinein, was keiner mag – schau trotzdem rein an diesem Tag!
Bei mir landet, was niemand will, drum steh ich meistens stumm und still. Heut ist bei mir aber etwas fein – trau dich, schau ganz kurz hinein!
Ich sammle, was ihr weggebt, ein, und darf dafür nie dankbar sein. Doch heute liegt bei mir ein Schatz – kein Abfall, sondern dein nächster Satz.
- Zahnputzbecher
Hier stehen Bürsten, klein und bunt – zwei Mal am Tag hältst du sie in den Mund!
Morgens und abends muss das sein, sonst wird dein Zahn nicht richtig rein. Wir stehen zu viert in einem Haus – zieh deinen Hinweis dort heraus!
Zweimal am Tag, drei Minuten lang, sonst wird es deinen Zähnen bang. Wo deine Bürste wohnt und wacht, dort ist dein Hinweis angebracht.
- Kuscheltiere
Hier sitzt ein Bär, hier sitzt ein Hund, sie sind ganz weich und schauen bunt!
Wir sind ganz weich und niemals echt, und trotzdem ist uns keiner schlecht. Wir schlafen mit, wir hören zu – frag den Größten, der weiß es, du!
Wir haben Knopfaugen statt Blick, und tragen doch dein ganzes Glück. Wer von uns am größten ist, weiß, was dein nächster Hinweis ist.
- Haustür / Fußmatte
Hier gehst du raus, hier kommst du rein – schau unter die Matte, dort muss es sein!
Ich bin der Anfang und das Ende, von jedem Weg und jeder Wende. Wer kommt, wer geht – ich lass ihn durch. Schau unter das, was Schuhe putzt!
Ich trenne draußen sauber von drinnen und lasse doch jeden Gast beginnen. Was vor mir liegt und Schmutz verschluckt, hat deinen nächsten Hinweis eingeschluckt.
- Fernseher
Ein großes Fenster, schwarz und flach – darin siehst du Filme, guck mal nach!
Ich bin ein Fenster, doch schau nicht hinaus, bei mir kommt jeden Abend was heraus: Filme, Fußball, Zeichentrick. Schau hinter mich – da ist dein Glück!
Ich bin ein Fenster ohne Blick nach draußen, und lasse dennoch Welten hausen. Wer meine Rückseite betrachtet, findet, was hier auf ihn wartet.
- Uhr
Mit zwei Zeigern, groß und klein, zeig ich dir die Zeit. Schau rein!
Ich laufe immer, doch geh nie fort, ich habe Zeiger, doch keine Hand. Ich ticke leise, Tag und Nacht – schau hinter mich, dann ist es vollbracht!
Ich gehe stets und komm nie an, ich messe, was man nicht sehen kann. Mein Zeigerpaar dreht sich im Kreis – schau hinter mich, wenn du das weißt.
- Brotkasten
Hier wohnt das Brot, hier wohnt die Semmel – mach mich schnell auf, ich bin kein Bengel!
Bei mir wird's morgens knusprig frisch, dann kommt das Frühstück auf den Tisch. Brötchen, Brot und Toast, oh Graus – mach meinen Deckel auf, schau raus!
In meinem Bauch bleibt lange frisch, was morgens landet auf dem Tisch. Ich bin ein Kasten, kein Regal – heb meinen Deckel, dann hast du die Wahl.
- Kleiderschrank
Hier hängen Hosen, Hemd und Kleid – mach mich schnell auf, es ist so weit!
Ich bin ein Schrank, in mir ist's dunkel, hier hängt dein ganzer Kleiderkram. Wer eine Hose braucht, kommt her – schau in die Taschen, gar nicht schwer!
In meinem Bauch wohnt, was du trägst, sobald du morgens dich bewegst. Geordnet, hängend, Stück für Stück – greif in die Taschen, dort liegt Glück.
- Schreibtisch
Hier wird gemalt, hier wird geschrieben – zieh mal die Schublade auf, mein Lieber!
Bei mir wird gerechnet und gemalt, hier liegen Stifte, ungezählt. Ich habe Schubladen, eins, zwei, drei – zieh sie auf, dann bist du frei!
Hier wird gegrübelt und geschrieben, hier ist manch Hausaufgabe geblieben. In meiner ersten Schublade drin liegt für dich ein neuer Sinn.
- Teppich
Ich liege flach und bin ganz weich, heb meine Ecke hoch, ganz leicht!
Ich liege still am Boden rum, und alle laufen über mich – wie dumm! Wer unter meine Ecke schaut, hat sich was Schlaues zugetraut.
Man kehrt so manches unter mich, was niemand sehen will – auch dich? Heb meine Ecke einmal an, dann geht die Suche weiter dann.
- Fensterbank
Hier stehen Blumen an der Scheibe, schau nach, damit ich nicht allein bleibe!
Ich bin ein Brett, doch keins zum Sitzen, auf mir stehn Pflanzen, die hier schwitzen. Durch mich scheint morgens hell das Licht – schau zwischen die Töpfe, vergiss es nicht!
Ich bin die Schwelle zwischen zwei Welten, und lasse Licht und Kälte gelten. Was hier in Töpfen nach oben strebt, hat deinen nächsten Hinweis mitgelebt.
- Staubsauger
Ich brumme laut, ich sauge Staub – wo ich wohne, das ist erlaubt!
Ich bin ganz laut und mache Wind, und alle Katzen fliehen geschwind. Ich fresse Krümel, Staub und Haar – such mich im Schrank, dann ist es klar!
Ich atme ein, doch nie mehr aus, und putze so das ganze Haus. Mein Rüssel schluckt, was am Boden liegt – find mich, wo man mich verbirgt.
- Gefrierfach
Hier ist es eisig, hier ist es kalt, hier wohnt das Eis – find mich bald!
Ich bin der kälteste Ort im Haus, hier geht der Winter niemals aus. Erbsen, Eis und Fischstäbchen – mach mich auf und schau ein Weilchen!
Bei minus achtzehn Grad bin ich zuhaus, da hält es nicht mal Bakterien aus. Was hier seit Monaten überdauert, hat deinen nächsten Hinweis bewachet.
- Waschbecken / Spiegelschrank
Hier wäschst du dir die Hände rein, mit Seife und mit Wasser fein!
Bei mir dreht sich der Wasserhahn, hier fängt der Tag ganz sauber an. Ich hab ein Loch, durch das es rinnt – schau über mich, mein liebes Kind!
Ich schlucke Wasser ohne Durst und spüle fort den letzten Schmutz. Was über mir an Türen hängt, hat deinen nächsten Hinweis verschenkt.
- Lichtschalter
Ein Druck von dir – und es wird hell! Such mich an der Wand, ganz schnell!
Ich bin ganz klein und an der Wand, doch mächtig bin ich, allerhand: Ein Klick von dir, dann wird es hell. Find mich im Flur, und zwar schnell!
Ein Fingerdruck genügt mir schon, dann weicht die Nacht aus diesem Raum davon. Ich bin nur klein, doch ohne mich säßt du im Dunkeln – such nun dich!
- Baum
Ich bin ganz groß und habe Blätter, ich steh hier draußen, bei jedem Wetter.
Ich stehe fest seit vielen Jahren und bin noch nie davongefahren. Im Herbst lass ich mein Kleid dann fallen – schau in die Äste, hoch vor allen!
Ich strecke Arme in den Wind und halte still, wie Riesen sind. Mein Alter steht in Ringen fest – such in den Ästen, ganz zuletzt.
- Gartenzaun
Ich steh am Rand, aus Holz gemacht, und halt den Garten gut bewacht.
Ich laufe rund ums ganze Grün, und lasse keinen einfach ziehn. Ich bin aus Latten, Stab an Stab – such mich am Rand, dann hast du's ab!
Ich ziehe Grenzen ohne Streit und stehe still zu jeder Zeit. Wo mein letzter Pfosten steht, ist dein Hinweis angeweht.
- Sandkasten
Hier gräbst du gern mit Eimerchen – such in dem Sand ein Weilchen!
Ich bin voll Sand, doch bin kein Strand, bei mir baust du mit bloßer Hand: Burgen, Kuchen, tiefe Löcher – grab ein bisschen, du bist Sucher!
Ein Meer aus Körnern ohne Wasser, bei mir wird jede Burg noch krasser. Wer richtig gräbt, wird hier belohnt – ein Schatz hat sich bei mir gewohnt.
- Schaukel
Ich fliege hin, ich fliege her, festhalten musst du – gar nicht schwer!
Ich schwinge vor und wieder zurück, und geb dir dabei ein Fluggefühl-Glück. Ich hänge an Seilen, ganz ohne Motor – such an meiner Kette, du kommst gleich hervor!
Ich pendle vor und pendle nach und werde dabei niemals schwach. Mein Bogen misst dein bisschen Mut – such an den Ketten, dort liegt's gut.
- Gießkanne
Ich habe einen langen Schnabel und gieße Blumen – das ist mein Kabel!
Ich trage Wasser durch den Garten, und lasse Blumen nicht lang warten. Mein Kopf ist rund und voller Löcher – schau in meinen Bauch, du Sucher!
Ich habe einen Kopf voll Löcher und gelte trotzdem nicht als schwächer. Was ich verschenke, macht alles grün – schau in mein Inneres, dann wird's kühn.
- Komposthaufen
Hier liegt, was alt ist, braun und nass, und Würmer finden's richtig klasse!
Ich rieche streng, das gebe ich zu, doch mache ich aus Abfall Erde – im Nu! Würmer wohnen gern bei mir. Such obenauf, dann bist du hier!
Was ihr verwerft, verwandle ich in schwarzes Gold – ganz feierlich. Mein Werk braucht Zeit, doch niemals Strom. Such obenauf, dann bist du schon.
- Gartenhaus / Schuppen
Ein kleines Haus, doch keiner wohnt drin – schau mal hinein, das macht doch Sinn!
Ich bin ein Haus, doch ohne Bett, bei mir stehn Harke, Spaten, Brett. Ich bin aus Holz, ich bin ganz klein – mach meine Türe auf, schau rein!
Ich bin ein Haus für niemanden und doch für alles, was man braucht. Werkzeug schläft in meinen Wänden – öffne mich, dann geht's zu Ende.
- Regentonne
Ich sammle Regen, Tropfen für Tropfen, schau an mir hoch, statt anzuklopfen!
Ich fange auf, was vom Himmel fällt, und gebe es später den Blumen der Welt. Ich bin rund und ziemlich groß – schau an meinen Rand, dann geht es los!
Ich horte, was der Himmel schenkt, und werde dabei nie beschenkt. Mein Vorrat wird im Sommer knapp – such an meinem Rand, dann geht's bergab.
- Gartenbank
Hier sitzt man gern und ruht sich aus – schau unter mich, dann bist du raus!
Ich hab vier Beine, doch lauf nicht weg, ich steh im Garten, an meinem Fleck. Opa sitzt gern auf mir und liest – schau unter mich, wenn du das siehst!
Ich habe Beine, geh doch nie, und trage Menschen ohne Müh. Wer unter meine Bretter schaut, hat sich das Rätsel gut getraut.
- Briefkasten
Hier kommt die Post für dich hinein – schau mal hinein, das muss es sein!
Jeden Tag komm ich zu dir, und bringe Briefe – nur Papier. Ich hänge draußen an der Wand. Mach mich auf mit deiner Hand!
Ich schlucke Worte, die andre schrieben, und halte sie, bis sie geblieben. Heut ist kein Brief für dich dabei – nur ein Hinweis. Mach mich frei!
- Grill
Hier gibt es Würstchen, heiß und fein – heb meinen Deckel, schau hinein!
Im Sommer bin ich Königin, da kommen Würstchen auf mich hin. Ich werde heiß, doch heut bin ich kalt – heb meinen Deckel, aber halt!
Ich bin im Sommer Mittelpunkt, wenn Rauch aus meinem Bauche stinkt. Heut bin ich kalt und ohne Glut – heb meinen Deckel, das ist gut.
- Vogelhaus / Futterstelle
Hier fressen Piepmätze ihr Korn – schau mal hinein, ganz vorne vorn!
Ich bin ein Haus für kleine Gäste, sie kommen fliegend zu dem Feste. Im Winter bin ich gut gefüllt – schau in mich, dann ist's enthüllt!
Ich beherberge Gäste ohne Miete, die zahlen mit Gesang und Güte. Wer hier im Winter Körner streut, hat deinen Hinweis mit erneut.
- Hecke
Ich bin ganz grün und ziemlich dicht – greif in die Zweige, scheue nicht!
Ich bin aus vielen kleinen Zweigen, und kann euch gut Verstecke zeigen. Ich bin so grün und ziemlich dicht – schau in mein Inneres, ganz dicht!
Ich bin die grüne Mauer hier, gewachsen Blatt für Blatt aus mir. In meinem Dickicht ist es dunkel – greif ins Geäst, dann gibt's Gefunkel.
- Trampolin
Hier hüpfst du hoch, hier hüpfst du weit – schau drunter, dann ist es so weit!
Auf mir wirst du zum Känguru, und springst dem Himmel gern mal zu. Ich bin ganz rund und federweich – schau unter mich, dann bist du reich!
Ich gebe zurück, was du mir gibst, nur immer höher, wenn du liebst. Mein Sprungtuch spannt sich fest und stramm – schau unter mich, dann geht es an.
- Blumenbeet
Hier wachsen Blumen, bunt und schön – schau zwischen sie, dann wirst du sehn!
Ich bin ein Stück von brauner Erde, auf dem im Frühling Farbe werde. Tulpen, Rosen, Sonnenblumen – schau zwischen ihnen, das kann sich lohnen!
Aus brauner Erde steigt bei mir im Frühling Farbe ganz von hier. Was zwischen meinen Stängeln steckt, hat deinen nächsten Weg entdeckt.
- Baumstumpf
Ein Baum war ich, jetzt bin ich klein – schau oben drauf, dort muss es sein!
Ich war einmal ein großer Baum, jetzt bin ich nur ein flacher Raum. Man zählt auf mir die Ringe gern – schau auf mich drauf, du bist nicht fern!
Man liest mein Alter wie ein Buch, in Ringen, Kreis um Kreis, im Bruch. Was einst nach oben strebte, ruht – schau auf mich drauf, dort liegt das Gut.
- Bach
Ich plätschere leise, klar und kühl – schau an mein Ufer, das ist mein Ziel!
Ich laufe immer, steh nie still, und weiß genau, wohin ich will. Ich bin ganz nass und ziemlich kalt – such an meinem Ufer, aber halt!
Ich kenne nur die eine Richtung und folge ihr in jeder Dichtung. Steine bremsen mich nicht ein – such an meinem Ufer-Rain.
- Brücke
Ich helfe dir aufs andre Ufer – schau am Geländer, du bist mein Rufer!
Ich bin ein Weg, der über Wasser führt, und werde nie vom Nass berührt. Wer trocken bleiben will, geht her – schau am Geländer, gar nicht schwer!
Ich überspanne, was uns trennt, und werde deshalb Weg genannt. Unter mir fließt, über mir gehst du – such am Geländer, immerzu.
- Großer Stein
Ich bin ganz hart und schwer und grau – heb mich mal hoch, dann siehst du's, schau!
Ich liege hier seit tausend Jahren, und bin noch nie davongefahren. Ich bin ganz grau und schwer und hart – schau unter mich, das ist die Art!
Ich rühre mich seit Jahren nicht und trage Moos statt Angesicht. Wer mich bewegt, braucht starke Hände – doch darunter ist die Suche zu Ende.
- Tanne / Nadelbaum
Ich bin auch grün, wenn Schnee dann fällt, und habe Nadeln – seltsame Welt!
Ich habe keine Blätter, nein, bei mir sind's Nadeln, spitz und klein. Im Winter bleib ich trotzdem grün – schau in die Zweige, sie sind kühn!
Ich werfe niemals alles ab und bleibe grün bis in mein Grab. Zur Weihnachtszeit bin ich begehrt – such in den Zweigen, das ist's wert.
- Baumwurzel
Ich halte Bäume fest im Grund – schau in mein Loch, dort ist es bunt!
Ich bin der Fuß von einem Riesen, und lasse ihn nicht umgeschmissen. Oft stolpert man über mich im Wald – schau in mein Loch, mach das mal bald!
Ich trinke, was der Boden gibt, und halte fest, was oben liebt. In meinen Höhlen wohnt das Dunkel – greif hinein, dann gibt's Gefunkel.
- Wegweiser / Schild
Ich zeige dir, wohin du musst – schau an mir hoch, ganz ohne Frust!
Ich stehe still und zeige doch, wohin dein Weg dich führen mag. Ich hab Pfeile, aber keine Beine – schau an meinem Pfosten, ganz alleine!
Ich weise Wege, geh sie nie, und kenne doch das Ziel für sie. Mein Pfeil zeigt fort von meinem Stand – such an meinem Pfosten mit der Hand.
- Klettergerüst / Spielplatz
Hier klettert, rutscht und schaukelt man – schau an den Stangen, fang gleich an!
Bei mir wird geklettert, gerutscht und gelacht, hier wird der ganze Nachmittag verbracht. Ich bin aus Stangen, Holz und Seil – schau an den Sprossen, dann hast du dein Teil!
Ich bin ein Reich für kurze Beine, mit Stangen, Netzen, Holz und Steine. Ganz oben, wo die Mutigen stehn, kannst du den nächsten Hinweis sehn.
- Teich / Ententeich
Hier schwimmen Enten, quak, quak, quak – schau an mein Ufer, sei nicht schwach!
Ich bin ein Spiegel aus Wasser gemacht, bei mir wird von Fröschen laut gelacht. Enten schwimmen auf mir herum – schau an mein Ufer, sei nicht stumm!
Ich bin ein Spiegel ohne Glas, auf mir schwimmt Entenvolk und Gras. Ich fließe nicht, ich stehe still – such an meinem Uferkiel.
- Asthaufen / Totholz
Ein Haufen Äste, kreuz und quer – schau da hinein, das ist nicht schwer!
Ich bin ein Haufen alter Äste, doch für die Igel bin ich das Beste. Käfer wohnen auch bei mir – schau zwischen meine Zweige hier!
Was tot scheint, ist bei mir am Leben: Käfer, Igel, Pilze weben. In meinem Wirrwarr, kreuz und quer, liegt heut dein Hinweis. Such umher!
- Ameisenhaufen
Hier wimmeln tausend kleine Tiere – schau daneben, dass ich's kapiere!
Ich bin ein Berg aus kleinen Nadeln, auf mir wuseln tausend Krabbeln. Fass mich nicht an, das wär nicht fein – schau nur daneben, dort muss es sein!
Ein Staat aus Nadeln, streng verwaltet, in dem kein Bürger jemals rastet. Berühr mich nicht, das wäre schlecht – such nur daneben, dann ist's recht.
- Holzstapel
Hier liegt viel Holz, gestapelt fein – schau in die Lücken, schau hinein!
Ich bin gestapelt, Stück für Stück, und warte auf mein Ofenglück. Im Winter werde ich zu Wärme – schau in meine Lücken, ohne Lärme!
Ich warte still auf meinen Winter, geschichtet, trocken, Scheit für Scheit. Wer in die Zwischenräume schaut, hat sich den Fund schon zugetraut.
- Laterne
Ich mache abends alles hell, und steh am Straßenrand ganz schnell!
Ich bin ganz dünn und ziemlich hoch, und abends leuchte ich dir noch. Am Straßenrand steh ich allein – schau an meinem Mast, das muss es sein!
Ich zünde mich, wenn's Abend wird, damit sich niemand hier verirrt. Mein Kopf ist Licht, mein Körper Stahl – such an meinem Mast, du hast die Wahl.
- Brunnen
Hier plätschert Wasser auf dem Platz – schau an den Rand, mein kleiner Schatz!
Ich stehe mitten auf dem Platz, und plätschere für jeden Schatz. Manch einer wirft mir Münzen zu – schau an meinen Rand, dann bist du's, du!
Man wirft mir Münzen samt Gewünschtem und glaubt, ich sei der Wunscherfüller. Ich plätschere und schweige still – such an meinem Rand, wenn du das willst.
- Bushaltestelle
Hier wartet man auf einen Bus – schau an der Bank, das ist ein Muss!
Hier stehen Menschen und schauen zur Uhr, sie warten auf eine bestimmte Spur. Ein Häuschen mit Bank und einem Plan – schau unter die Bank, dann bist du dran!
Ich bin ein Ort des Wartens nur, bestimmt von einer fremden Uhr. Wer meinen Fahrplan lesen kann, schaut unter meine Bank sodann.
- Kirche / Kirchturm
Ich bin ganz hoch und habe Glocken, die läuten laut – da bleibt kein Trocken!
Ich bin das höchste Haus im Ort, und läute laut zu jeder Stund. Mein Turm zeigt in den Himmel hoch – schau an mein Tor, dann kommst du noch!
Ich zähle Stunden mit Metall und werfe Schatten über all. Mein Zeiger ist von weitem klar – such an meinem Tor, dann bist du da.
- Bäckerei
Hier duftet es nach frischem Brot, nach Brötchen, Kuchen – welch ein Angebot!
Bei mir riecht es am Morgen fein, nach Brot und Brötchen, groß und klein. Schon früh um fünf beginnt mein Tag – schau an mein Fenster, wenn du mag!
Ich stehe früher auf als alle und fülle mit Duft die ganze Halle. Mein Fenster zeigt, was drinnen wird – schau dort genau, dann bist du nicht verirrt.
- Ampel
Rot heißt stehen, grün heißt gehn – schau an dem Mast, dann wirst du sehn!
Ich habe drei Augen, doch seh dich nicht, rot, gelb und grün ist mein Gesicht. Bei Rot musst du stehen bleiben – schau an meinem Mast, wir wollen's treiben!
Drei Augen hab ich, blind zugleich, und herrsche doch im Straßenreich. Mein rotes Wort hält alle an – such an meinem Mast sodann.
- Denkmal / Statue
Hier steht ein Mensch aus Stein gemacht, der Tag und Nacht hier Wache macht!
Ich bin ein Mensch, doch aus Metall, und stehe still an meinem Fall. Ich schaue immer in die Ferne – schau an meinem Sockel, das tu ich gerne!
Ich stehe hier für jemanden, den heute wenige noch kannten. Mein Sockel trägt den ganzen Ruhm – such dort dein Hinweis-Publikum.
- Fahrradständer
Hier stehen Räder, Rad an Rad – schau an den Bügeln, das ist grad!
Bei mir stehn Räder gut geparkt, mit Schlössern fest und gut verwahrt. Ich bin aus Metall, gebogen, krumm – schau an meinen Bügeln, sei nicht stumm!
Ich halte fest, was rollen will, und stehe dabei selber still. Mein Bügelrücken trägt die Last – such dort, wenn du gut aufgepasst.
- Öffentlicher Bücherschrank
Ein Schrank voll Bücher, mitten dran – nimm eins heraus, du kluger Mann!
Ich stehe draußen, voll mit Büchern, die darf man mitnehmen ohne Zahlen. Kein Ausweis nötig, keine Frist – zieh eines raus, dann hast du's, wisst!
Ich bin Bibliothek ohne Regeln, kein Ausweis nötig, keine Riegel. Wer eines meiner Bücher hebt, findet, was ihm heut zusteht.
- Zebrastreifen
Weiße Streifen auf der Straße – hier gehst du rüber, das ist Klasse!
Ich bin gestreift wie ein Tier aus Afrika, doch liege flach – und bin doch da. Hier darfst du sicher rübergehn – schau an dem Schild, dann wirst du sehn!
Ich trage Streifen wie ein Pferd aus Afrika, doch bin nichts wert ohne den Blick nach links und rechts – such an dem Schild, dann wird's nicht schlecht.